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Kontakt:

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In sozialen Medien sind wir nicht vertreten.

 

Unterstützte Organisationen

lokal: NABU, Blühendes Sternenfels, Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Sternenfels, Landschaftsverhaltungsverband Enzkreis

regional: NABU Baden-Württemberg, Artenschutzstiftung Karlruhe

überregional: Naturschutzbund Deutschland, WWF Deutschland, Frakfurt Zoological Society, Scientists for future, Schutzstation Wattenmeer.

 

Kooperationen

u.a. mit folgenden Forschungsinstitutionen: Max-Planck-Institut für Ornithologie Radolfzell, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg, Freidrich-Löffler-Institut für Tiergesundheit Greifswald, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Schweizer Naturmuseen Winterthur, Chur, Luzern, St. Gallen, Wildtier Schweiz.

 

Angebote Texte, Bilder, Vorträge, EXkursionen, Beratung

Wir bieten ein breites Spektrum an sorgfältig recherchierten Texten, Digitalfotos, Vorträgen und Exkursionen zu zahlreichen naturkundlichen und medizinischen Themen, u.a. zu Vogelkunde/ Ornithologie, Säugetierkunde/ Mammologie, Grillen und Heuschrecken, Natur- und Artenschutz und zahlreichen anderen Themen.

Übernachtungsgäste in Nistkästen

Im Winterhalbjahr übernachten regelmäßig Singvögel in unseren  mit Kameras überwachten Nistkästen. Seit August sind nachts Kohlmeisen zu Gast und verbringen von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang im  schützenden NIstkasten.

Die Aufnahmen zeigen, wie die Vögel als Federball aufegplustert und mit dem Kopf im Gefieder schlafen. Unsere langjährigen Beobachtungen und Messungen zeigen, dass die Vögel gerne die "Kamerakästen" nutzen, denn hier ist etwas wärmer und man kann sich sogar ganz nah an die wärmende Minikamera kuscheln...

Schlafende KohlmeisenSchlafende Kohlmeisen

Seit etwa 10 Jahren beobachten wir mit kleinen Überwachungskameras die Vögel in Nistkästen und an anderen Brutplätzen. Auf diese Weise erhalten wir nicht nur neue faszinierende Einblicke in die Brutverläufe im Frühjahr sondern auch in die Nutzung der Nisthilfen im gesamten Jahreslauf.

Inzwischen konnten wir Brutverläufe von Blaumeise, Amsel, Gartenrotschwanz und Star verfolgen und teilweise interessante neue Details entdecken.

Zu einem Schwerpunkt wurde die Erforschung der  Nutzung von Nisthilfen im Winterhalbjahr als Vogelschlafplätze. Wir haben das Schlafplatzverhalten von Kleiber, Turmfalke, Kohlmeise, Blaumeise und Zaunkönig intensiv über Jahre beobachtet und neue Erkenntnisse zur Schlafplatznutzung, zum nächtlichen Verhalten und zu Reaktionen auf Störungen gewonnen. Besonders spannend war die Beobachtung eines Gemeinschaftsschlafplatzes des Zaunkönigs mit über 15 Vögeln.

 

Technisch setzen wir kleine CCD- oder CMOS-Kameras ein, die am Tag Farbbilder und nachts mit Unterstützung von IR-Licht Schwarz-weiß-Bilder liefern. Die Bild-und Tondaten werden ausschließlich per Kabel an Monitore und DV-Rekorder weitergeleitet und dort beobachtet, aufgezeichnet und ausgewertet.

Das Wohl der Vögel steht absolut im Vordergrund. Die Kameras werden stabil und ohne Behinderung in den Kästen befestigt. Die Vögel können frei entscheiden, ob sie einen "Überwachungskasten" aufsuchen und nutzen wollen. Außederm stehen ihnen auch noch einige nicht-überwachte Nistkästen zur Verfügung! Nach unseren langjährigen Erfahrungen scheinen die Kameras die Vögel nicht zu stören, auch nicht das nächtliche IR-Licht. Wir haben viele "Stammkunden", die gerne und regelmäßig die überwachten Kästen aufsuchen. Und das aus gutem Grund: Mit Hilfe von Messungen mit Thermologgern und Wärmebildkameras sowie Laborexperimenten konnten wir nachweisen, dass "Kamerakästen" etwas wärmer sind und dass das die Vögel in kalten Winternächten zu schätzen wissen!

Neben den Vögeln stellt sich auch eine Reihe anderer Höhlennutzer ein, wie z.B. Wespen, Hornissen, Nachtfalter, Spinnen oder Kleinsäuger wie Siebenschläfer oder Mäuse. Letzteren beiden verdanken wir einige Kurzschlüsse und defekte Kameras, denn sie lieben es, an Kabeln zu nagen. 

 

Wir stellen unsere Kamerabilder bewusst nicht live online, da phasenweise nicht viel spektakuläres zu sehen ist oder man als unerfahrener Beobachter nicht versteht, was man sieht. Deshalb zeigen wir auf dieser Homepage ausgewählte interessante Schnappschüsse mit Erläuterungen oder ein Tagebuch vom Brutverlauf im Starenkasten.

Mittlerweile haben wir über unsere Beobachtungen und Erfahrungen auch eine Reihe von Arbeiten in Fachzeitschriften publiziert, in denen man Ergebnisse und Erkenntnisse nachlesen kann (siehe Publikationsliste).

Im Herbst suchen Kohl- und Blaumeisen tagsüber gerne potentielle Schlafplätze auf, um sie auf ihre Eignung zu testen - wie Mieter, die sich für eine neue Wohnung interessieren. Hier waren morgens um halb 10 Uhr gleich in zwei Nistkästen Interessenten zu Besuch.

Suchbild: Wie viele Kohlmeisen schlafen heute Nacht bei uns??

Genau fünf Kästen sind belegt: oben und unten links, oben und Mitte rechts und Nummer 5 versteckt sich gerne unter der wärmenden Kamera: Genau in der Mitte, bei CH3 kann man die Schwanzspitze noch sehen. In den ersten feucht-kühlen Herbsttagen und noch kühleren Herbstnächten gewinnen windgeschützte Ruheplätze an Bedeutung und viele Vögel haben Interesse! Inzwischen haben wir jetzt Anfang Dezember sechs Übernachtungsgäste im Kasten (lauter Kohlmeisen).

 

Zur Wintersonnwende übernachten regelmäßig sechs Kohlmeisen in unseren Nistkästen von ca. 16 Uhr am Nachmittag bis zum Sonnenaufgang gegen 7.45 Uhr, also gut 15 Stunden. Aufgeplustert sitzen sie in den Kästen und gelegentlich putzen sie ihr Gefieder mit dem Schnabel.

Kohlmeise bei der GefiederpflegeKohlmeise bei der Gefiederpflege